"Licht der Hoffnung"

Während versch. Zeiten in der Corona-Pandemie war es  nicht möglich, in unseren Kirchen Gottesdienste zu feiern. Alternativ nahmen wir in unseren Gemeinden eine Initiative von Pfr. Ingmar Maybach aus dem Odenwald auf:

Jeden Abend um 19.00 Uhr läuteten die Glocken der evangelischen und katholischen Kirchen unseres Kirchenbezirks. Dann luden wir dazu ein, möglichst gut sichtbar ein Licht / eine Kerze in einem Fenster zu entzünden und sich im Gebet zu vereinen.

Auch in der schwierigen Zeit des Krieges in der Ukraine und weltweiter Katastrophen und Unsicherheiten kann eine solche Aktion Ausdruck der Hoffnung sein.

Der Ablauf könnte denkbar einfach sein:

1)      Entzünden der Kerze

2)     Lied aus dem Gesangbuch lesen oder singen – (ruhig auch immer das gleiche)

3)      Freies Gebet oder vorformuliertes Gebet

4)      Vaterunser

5)      Löschen der Kerze

Hier sind dazu Anregungen und Vorschläge zusammengefasst. Dies kann natürlich jede/r für sich ausbauen z.B. mit einem Kreuz, das man an die Kerze stellt, mit einem persönlichen Gebetsbuch, mit Musik, mit Singen  ...

Auch wer mal nicht dazu kommt oder es vergisst – nicht schlimm, wir anderen beten auch stellvertretend für alle mit!

Es ist wichtig, dass wir auch gestalten, wie wir füreinander da sein können und miteinander und mit Gott verbunden bleiben.

 

Bleibt behütet!

 

Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht;
es hat Hoffnung und Zukunft gebracht;
es gibt Trost, es gibt Halt in Bedrängnis, Not und Ängsten,
ist wie ein Stern in der Dunkelheit.

(Hans-Hermann Bittger)